Wareneinkauf
Beschaffung bestimmt Rendite im Handel
„Wir kaufen gut ein, damit Sie gut einkaufen“ – der langjährige Slogan eines großen deutschen Handelsunternehmens bringt es auf den Punkt: Die alte Binsenweisheit im Handel, wonach im Einkauf der Segen liegt, gilt unverändert – besonders in einer schwierigen Konjunkturphase, wie sie der Einzelhandel schon seit einigen Jahren durchstehen muss. Wenn eine Umsatzsteigerung schwierig ist, der ausgeprägte Preiswettbewerb auf die Spannen drückt und die Möglichkeiten der Kostenreduzierung weitgehend ausgereizt sind, muss ein Einzelhändler alles versuchen, um den Einkauf und seine Einflüsse auf Kalkulation und Lagerhaltung zu optimieren. Der Einkauf bestimmt die Rendite.
Zu den wichtigsten Zielen und Aufgaben der Einkaufspolitik gehören:
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die permanente Beurteilung der Lieferanten bezüglich ihrer Gesamtleistung und ihrer Bedeutung für Rendite und Sortiments- bzw. Angebotsprofil,
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die Konzentration auf möglichst wenige Lieferanten,
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die Überprüfung der Beschaffungswege,
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die Planung und Limitierung des Einkaufs wenigstens nach Hauptlieferanten,
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die ständige Beobachtung des Absatz- und Beschaffungsmarktes unter Ausschöpfung aller verfügbaren internen und externen Informationsquellen.
