Preis

Der Fall des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung hat für erhebliche Bewegung in der Preispolitik im Einzelhandel gesorgt. Der Preis hat damit als Aktionsparameter im Handelsmarketing deutlich an Bedeutung gewonnen.

Über Preisdifferenzierung versucht der Einzelhandel Stammkunden an sich zu binden, teilweise dienen die preispolitischen Maßnahmen aber auch der Neukundenakquisition.

Je nach Branche und Sortiment sind Variationen des Verkaufspreises möglich und zeitweise sogar unverzichtbar. Sommer- und Winterschlussverkäufe, Sonderaktionen, Rabatte und Zugaben belegen dies zur Genüge. Langfristige Kundenbindung allein über den Preis können sich jedoch allenfalls große Discount- und Handelsketten leisten, zumal Kundenbindung allein aufgrund der Preisgestaltung ein grundsätzlich anderes Unternehmenskonzept verfolgt. Meist werden kostenverursachende Faktoren wie Einrichtung, Sortimentsumfang, Lagerflächen oder Personal auf ein Minimum reduziert und Einsparungen in vielerlei damit zusammenhängenden Servicebereichen vorgenommen.

Die Aldi Märkte sind dafür ein gutes Beispiel: Das einzig maßgebliche Kriterium ist der Preis. Da dieses Konzept seit vielen Jahren konsequent durchgehalten wird und niemand von Aldi etwas anderes erwartet als günstige Preise, rangiert die Handelskette bei Befragungen hinsichtlich der Kundenzufriedenheit stets an den oberen Plätzen, oft sogar an erster Stelle.

Dauertiefpreise kann sich der Fachhandel wegen seiner Kostenstruktur nicht leisten. Ebenso fatal sind permanente und sehr unterschiedliche Preisaktionen, dieser Aktionismus führt zur Verunsicherung der Kunden. Auch große Fachunternehmen bestätigen, dass in der Preispolitik Kontinuität gewahrt werden sollte. Dies schafft Vertrauen bei den Kunden. Der Verbraucher empfindet das Preis-Leistungsverhältnis als fair und nimmt andere Leistungsaspekte wie Warenqualität, Präsentation und Beratung besser wahr.

Checkliste Überprüfung der Preispolitik im Word-Format

Die preispolitischen Aspekte der Kundenbindung können unterschieden werden in Garantien, situative Preisnachlässe (Bonusprogramme, Sonderverkäufe, Couponing) und entgeltorientierte Serviceleistungen (Teilzahlungen, Zugaben, Geschenkgutscheine)

Eignung der Förderungsarten für Konsumbereiche

 

Möbel

Lebensmittel

Kleidung

Elektro

Drogerie

Baumarkt

Auto

Sonderaktion

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Zugaben

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Kundenkarten

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Rabattaktionen

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Treuepunkte

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Rabattcoupons

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Eignung der Förderungsarten für Marketingziele

 

Verkaufsförderung

Kundenbindung

Kundengewinnung

Sonderaktionen

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Zugaben

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-

++

Kundenkarte

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+

Rabattaktionen

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++

+++

Treuepunkte

++

+++

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Coupons

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+

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(Quelle: ifm Wirkungen + strategien, Köln) 





Preisgarantie

Bonusprogramme

Sonderverkäufe

Couponing

Teilzahlung

Zugaben

Geschenkgutschein

Inzahlungnahme


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Preis

Standort

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Werbemittel

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