Zahlungsbedingungen
legen Zahlungszeitpunkt und -ort sowie etwaige weitere Zahlungskonditionen fest. Sie werden üblicherweise mit den Lieferungsbedingungen zusammengefasst oder durch Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) vereinbart. Die Zahlung kann vor, bei und nach der Lieferung erfolgen. Als Zahlungsbedingung kann vereinbart werden:
  1. Vorauszahlung – Diese Art von Zahlung kommt vor allem bei unbekannten oder unsicheren Kunden vor.
  2. Anzahlung – Hier wird beispielsweise ein Teil der Zahlschuld bei Auftragserteilung angezahlt, und der Rest der Zahlschuld wird bei Lieferung bezahlt. Diese Art der Zahlung wird häufig bei Geschäften angewandt, bei denen Bestellung und Lieferung zeitlich auseinanderfallen. Das ist beispielsweise im  Möbeleinzelhandel in der Regel der Fall.
  3. Zahlung bei Übergabe der Ware – Das ist die im täglichen Kaufgeschehen häufigste Zahlungsart. Die Ware wird gegen Geld herausgegeben.
  4. Vereinbarung eines Zahlungsziels nach Übergabe – Bei dieser Art von Bezahlung kann entweder ein Zahlungsziel in Anspruch genommen oder ein Skontoanspruch genutzt werden. Vielfach sind auch kombinierte Bedingungen anzutreffen, beispielsweise zahlbar in 30 Tagen ohne Abzug, binnen 14 Tagen mit 3% Skonto.

Im Außenhandel bestehen spezielle Zahlungsbedingungen.

 
 
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