Weihnachtsgeschäft
ist die Bezeichnung für den auf Grund des Weihnachtsfestes zusätzlich anfallenden Einzelhandelsumsatz, der aus dem Kauf von Weihnachtsgeschenken herrührt.

Der Mehrumsatz im Einzelhandel in den Monaten November und Dezember im Vergleich zum Durchschnittsumsatz der übrigen Monate wird in Ermangelung exakter Messgrößen als zusätzlicher Weihnachtsumsatz definiert. So gibt der HDE den Weihnachtsumsatz für 2001 mit 10,2, für 2002 mit nur 8,2 und für 2003 ebenfalls mit 8,2 Mrd. EUR an.

Der Mehrumsatz in den beiden letzten Monaten im Vergleich zum Durchschnittsumsatz der übrigen Monate erreicht in den traditionellen Geschenkartikelbranchen die höchsten Werte: die Spielwarenbranche steht mit 19,3% obenan, gefolgt von der Uhren- und Schmuckbranche mit 15,1%, Süßwaren mit 14,2%, Glas und Keramik mit 12,5% und Kosmetika mit 12,2%. Am unteren Ende rangieren die Nahrungsmittel mit immerhin noch 2,4% über dem Durchschnittsumsatz, worin sich vor allem die höheren Ausgaben für das gute Essen und Trinken an den Festtagen niederschlagen.

 
 
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