Rabattmarken
oder Rabattsparmarken sind im Einzelhandel, insbesondere bei Lebensmitteln und ähnlichen Artikeln, als eine Art Barzahlungsrabatt gebräuchlich. Der dem Kunden bei Barzahlung gewährte Rabatt wird nicht direkt beim Kauf verrechnet, sondern der Kunde erhält gemäß der Höhe seines Kaufbetrages eine bestimmte Anzahl von Rabattmarken.

Die Rabattmarken werden in ein Rabattbuch oder Rabattkarte eingeklebt, die das Einzelhandelsgeschäft später zum Nennwert des Rabattbetrages einlöst.

Während diese Form der Rabattgewährung früher sehr verbreitet war, hatte sie in den letzten Jahrzehnten wenig Bedeutung. Mit dem Fortfall des Rabattgesetzes erlebt sie jedoch eine Renaissance, wobei der Einzelhandel und die Dienstleistungsbranche sehr kreativ sind, was die Sammelform und die Bezeichnung angeht.

Rabattmarken werden gezielt als Mittel der Kundenbindung eingesetzt. Die zurückkehrenden Rabattkarten mit den Adressen der Kunden liefern darüber hinaus Daten für die Kundendatei.

 
 
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