Öko-Siegel
oder Öko-Label hat durch das seit Jahren ständig zunehmende Umweltbewusstsein der Bevölkerung auf vielen Produkten bzw. Verpackungen und Etiketten seinen Platz gefunden. Man versteht darunter Produktkennzeichnungen, bei deren Vergabe auch ökologische Qualitätsmerkmale eine Rolle gespielt haben. Beispiele sind der blaue Engel oder Umweltengel, das Textilzeichen Öko-Tex-Standard 100 – wohl eins der bekanntesten Label – das Bio-Siegel oder das europäische Energielabel.

Für den sog. Grünen Strom, der seit der neuen Stromfreiheit häufig in der Diskussion ist, gibt es inzwischen bereits einige zusätzliche Öko-Labels: Grüner Strom Label, Gütezeichen GrünStrom, Gütezeichen Öko-Strom und ein TÜV-Zertifikat. Evtl. gibt es bald den blauen Engel für Strom. Das Bundesumweltamt prüft derzeit noch, ob das Zeichen möglicherweise auch bei Strom vergeben wird und wer es bekommt.

Weiterhin will der Bundesumweltminister ein Öko-Label für strahlungsarme Handys einführen, wogegen sich die Hersteller allerdings zur Zeit wehren.

Im September 2001 stellte die Bundesverbraucherschutzministerin das neue Dachzeichen für Ökoprodukte vor, ein grün gerahmes Sechseck mit dem Aufdruck „Bio“.

 
 
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