Mode
ist allgemein die aus dem sich wandelnden Zeitgeschmack einer Gesellschaft oder einer Gesellschaftsschicht entstandene Lebensäußerung; gekennzeichnet durch den Wunsch nach Differenzierung und Abwechslung als Ausdruck des Bedürfnisses nach Individualität. In dem Maße, in dem die sich darin äußernde Lebenshaltung unterschwellig das Zeitgefühl trifft, führt der Hang zur Individualität gleichzeitig zur Anpassung an die Zeitströmung. Mode entsteht meist plötzlich und unvorhersehbar und kann genauso schnell wieder verschwunden sein.

Mode äußert sich vor allem im Erscheinungsbild der sie tragenden Menschen, so in der Kleidung und in der Haartracht, aber auch in der Art zu wohnen und sich in der Gesellschaft zu geben und zu präsentieren. Moden kennt man aber beispielsweise ebenso in der Kunst, Musik und Literatur, indem in diesen Bereichen der Zeitgeschmack aufgegriffen wird.

Meist wird der Begriff Mode zur Erklärung dessen gebraucht, warum zu einer bestimmten Zeit ein bestimmter Kleidungsstil vorherrscht. Sie ist eine Leitlinie, die viele Menschen zur Grundlage ihrer Kaufentscheidungen machen. Dank des allgemeinen relativen Wohlstandes, der  Massenkommunikation und der Werbung ist die jeweilige Modeströmung heute international und in allen Gesellschaftsschichten verbreitet. 

Der Modehandel ist ein schwieriges Geschäft. Denn die Schnelllebigkeit der Moden lässt Waren ebenso schnell modisch veraltern. Unmodische Waren können dann nur noch mit starken Preisabschriften verkauft werden. Sie mindern die Umsatzrendite. Um die Aktualität seines Sortiments zu sichern, besucht der Einzelhändler Messen, liest Fachzeitschriften und Kataloge. Die Verkäufer beziehen die nötigen Informationen über Mode für ihre Beratungsgespräche ebenfalls aus Fachzeitschriften und durch den Besuch von Informationsveranstaltungen der Hersteller.

 
 
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