Mengenstatistik
ist eine spezielle Form der Verkaufsstatistik. Sie hat im Einzelhandel eine große Bedeutung, weil damit die Gängigkeit einzelner Artikel oder Artikelgruppen beobachtet wird. Sie bildet somit auch die Grundlage für die Bestandskontrolle und die Einkaufsplanung.

Es handelt sich bei der Mengenstatistik im Wesentlichen um einen Zählvorgang, für den sich in der Einzelhandelspraxis zahlreiche Techniken der Datenerfassung ausgebildet haben. Die einzelnen Techniken bestimmen sich nach den betrieblichen Erfordernissen und dem Ziel, das mit der Mengenstatistik verfolgt wird. Sie lassen sich unterteilen in Verkaufs- und Einkaufsmengenstatistiken.

Verkaufsmengenstatistiken beinhalten reine Zählvorgänge: Strichlisten im \/erkauf, Sammeln der Etiketten der verkauften Stücke, Zählen über die Kasse oder über eine angeschlossene EDV-Anlage. So gesammelte Verkaufsdaten werden je nach den betrieblichen Bedürfnissen durch Addition zu Stunden-, Tages- oder Monatsstatistiken verdichtet.

Mit der Verbreitung von EDV-gestützten Warenwirtschaftssystemen hat die Verbreitung der Mengenstatistik deutlich zugenommen. Dadurch kann die Mengenstatistik nach ArtikelnWarengruppen und Lieferanten wesentlich einfacher geführt werden.

 
 
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