| Kaufkraftfluss | |
| beschreibt die Differenz zwischen dem realisierten Umsatzvolumen im Einzelhandel eines bestimmten Gebietes zum einzelhandelsrelevanten Kaufkraftpotenzial dieses Gebietes.
Geben die Einwohner ihr Geld auch außerhalb des umrissenen Einzugsgebietes aus, so findet ein Kaufkraftabfluss statt. Kaufen Einwohner anderer angrenzender Einzugsgebiete ihrerseits im betrachteten Einzugsgebiet, so spricht man von Kaufkraftzufluss. Setzt man Umsatzkennziffer und einzelhandelsrelevante Kaufkraft (Potenzial) miteinander in Beziehung, so lässt sich daraus der saldierte Kaufkraftzufluss oder Kaufkraftabfluss eines Gebietes dokumentieren: Eine Zentralitätskennziffer von genau 100 bedeutet dabei, dass sich Kaufkraftabfluss und -zufluss die Waage halten. Werte über 100 bestimmen den prozentualen Zufluss, Werte unter 100 zeigen, wie stark der Kaufkraftabfluss ist. |
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