| Kapitalumschlag | |
| ist eine Kennzahl zur Bilanz. Mit ihr wird gemessen, wie oft sich das im Betrieb eingesetzte Kapital umschlägt. Die Bezugsgröße bildet dabei der Jahresumsatz. Errechnungsformel: Umsatz geteilt durch Kapital gleich Kapitalumschlag.
Man unterscheidet in Eigenkapital- und Gesamtkapitalumschlag. Dementsprechend werden auch die Werte in die allgemeine Berechnungsformel eingesetzt. Das Eigenkapital ist in der Bilanz in einer eigenen Position ausgewiesen. Bei Kapitalgesellschaften, die in dieser Position nur das Nominalkapital aufführen, müssen noch die Bilanzpositionen mit Eigenkapitalcharakter hinzugerechnet werden. Das sind gesetzliche und freie Rücklagen sowie ein etwaiger Gewinnvortrag (abzüglich Verlustvortrag). Die Höhe des Gesamtkapitals drückt sich in der Bilanzsumme aus. |
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