Finanzplanung
ist das Erstellen eines Planes, der die zukünftigen Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens gegenüberstellt. Sie hat die Aufgabe, den Bedarf an Finanzierungsmitteln für die anstehenden Ausgaben zu ermitteln. Auf diese Weise wird rein rechnerisch sichergestellt, dass das Unternehmen zu jeder Zeit über ausreichend Liquidität verfügt, um seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. Die Finanzplanung muss folgende Grundsätze berücksichtigen:
  1. Es müssen alle Zahlungsströme der Planungsperiode für alle Unternehmensbereiche erfasst werden (Vollständigkeit).
  2. Der Eintritt der Zahlungen muss möglichst genau geschätzt werden, um die Liquidität nicht zu gefährden (Zeitpunktgenauigkeit).
  3. Die Zahlungsbeträge müssen möglichst genau geschätzt werden (Betragsgenauigkeit).
  4. Alle Änderungen in anderen Unternehmensplänen müssen sofort in die Finanzplanung übertragen werden, um die Auswirkungen auf die Liquidität zu prüfen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen ergreifen zu können (Planungselastizität).
 
 
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