Deckensysteme

sind von der Rohdecke abgehängte Deckenanlagen in quadratischer, rechteckiger oder ganzflächiger Form aus Gipskarton, Holz, Metall, PVC, Mineralfaser oder Glas. Es gibt offene oder geschlossene Deckensysteme.

Offene Deckensysteme lassen die Sicht frei bis zur Rohdecke. Die technischen Teile wie Klima-Kanäle, Elektroleitungen, Sprinkleranlagen bleiben sichtbar. Der Zugang zu den technischen Einrichtungen ist hier problemlos ohne Arbeitsaufwand möglich. Die offenen Deckensysteme werden gerne eingesetzt in großflächigen Hallen und in Verkaufsräumen mit nicht ausreichend gesetzlich vorgegebenen Raumhöhen.

Geschlossene Deckensysteme werden eingebaut, wenn die technischen Einrichtungen unter der Rohdecke nicht sichtbar sein sollen, die Deckenhöhe verringert oder ein ruhiger Raumeindruck erreicht werden soll.

Geschlossene Deckensysteme unterscheiden sich nochmals in ganzflächig geschlossene Deckensysteme, bei denen die glatte Decke ohne Unterteilung großflächiger wirkt oder Deckensystemen, die demontierbar sind. Diese bestehen im allgemeinen aus einer festen Tragekonstruktion aus Metall oder Holz mit quadratischen oder rechteckförmigen Feldern, in denen die Deckenplatten leicht eingelegt werden können.

 
 
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