Betriebsvergleich

nennt man den Leistungsvergleich, der von Einzelhandelsgeschäften vorgenommen wird. Den Maßstab oder die Richtzahlen für den Betriebsvergleich nehmen die Betriebe entweder aus dem eigenen Betrieb (innerbetrieblicher oder interner Vergleich) oder von fremden Unternehmen (zwischenbetrieblicher oder externer Vergleich).

Beim innerbetrieblichen Vergleich werden verschiedene Leistungsbereiche und/oder verschiedene Perioden einander gegenübergestellt. Beim zwischenbetrieblichen Vergleich sind fast immer neutrale Institute eingeschaltet, weil in der Regel die Werte konkurrierender Betriebe verglichen werden. Das sind für Betriebsvergleiche im Handel unter anderen das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln und die Forschungsstelle für den Handel in Berlin. Aber auch die Datev und etliche Kreditinstitute verfügen über Vergleichszahlen aus dem Bereich ihrer Handelsklientel.

Darüber hinaus sind jeweils eine bestimmte Anzahl von Betrieben für einen abgegrenzten Zeitraum verpflichtet, für einen zwischenbetrieblichen Vergleich ihre Leistungswerte an das zuständige Statistische Landesamt zu melden. Die so gewonnenen Werte dienen als Hilfe für die Wirtschaftspolitik.

 
 
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