Balkencode
oder Strichcode ist die maschinenlesbare verschlüsselte Darstellung der Artikelnummer. Er kann als Normalsymbol 13 Stellen oder als Kurzsymbol 8 Stellen haben. Der Balkencode wird entweder direkt von der Industrie bei der Herstellung des Verpackungsmaterials oder im Laden durch Aufkleben von Etiketten angebracht.

Im Einzelhandelsunternehmen wird dem Balkencode der jeweilige Verkaufspreis des betreffenden Artikels zugeordnet. An der Kasse wird der Balkencode mit einem Lesestift oder durch ein foto-elektrisches Auge, das im Kassentisch eingebaut ist, gelesen, so dass der Preis nicht mehr eingetippt werden muss. Von einem Laserstrahl werden dabei die unterschiedlich breiten, hellen Zwischenräume und dunklen Balken des Codes abgetastet und die in Impulse umgesetzten Werte an den Hintergrundcomputer weitergeleitet.

Nach dem Einlesen des Codes durch den Scanner werden alle Daten, die dem Artikel zugeordnet sind, vom Computer abgerufen, insbesondere der vom Unternehmen individuell kalkulierte Verkaufspreis, sog. Price-look-up-Verfahren.

 
 
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