Arbeitszeitflexibilisierung

bedeutet die Abkehr von starren Arbeitszeiten. Es gibt zahlreiche Modelle auf der Basis von Gleitzeit, Teilzeit, Schichtarbeit. Auch das im  Einzelhandel häufiger praktizierte rollierende System in verschiedenen Varianten gehört dazu. Damit können diverse Ziele, teilweise gleichzeitig, verfolgt werden:

  • Anpassung des Personaleinsatzes an die Kundenfrequenz,
  • Senkung der Personalkosten,
  • Verbesserung der Arbeitszufriedenheit,
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze, sofern derzeit beschäftigte Mitarbeiter ihre Arbeitszeit reduzieren wollen und
  • Senkung von Fehlzeiten.

Die Anpassung an den zeitlichen Umsatzverlauf wie auch an die Wünsche der Mitarbeiter kann erleichtert werden durch Teilzeit- und  Aushilfskräfte, durch Zeitkonten auf Monats- oder auf Jahresbasis. Sehr kostenintensiv pro eingesetzte Zeiteinheit kann der „Abruf von Arbeit“ über Zeitarbeitsagenturen sein.

Organisatorisch erfolgt die Anpassung des Personaleinsatzes an den Umsatzverlauf durch die Personaleinsatzplanung (PEP), die durch programmgestützte Verfahren erleichtert wird.

Eine weitere Form der Arbeitszeitflexibilisierung stellt die gleitende Arbeitszeit dar.

 
 
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