Grundlagen Audio
Hör-Spiele
Audio, vom lateinischen Begriff “Audire” für hören abgeleitet, hat in den letzten Jahren massive Änderungen erfahren. Und trotzdem ist die Musikszene auch ältesten Medien treu geblieben. Der Grundlagenpart zum Thema Audio will möglichst alles erklären, was Hör-Spiele so reizvoll macht.
Die Wissenschaft definiert den Schall als mechanische Schwingung. In einem geeigneten Medium – etwa Luft – können sich diese Schwingungen in Form von longitudinalen Wellen ausbreiten. Was die Ohren daraus machen, hat mit dem eigentlichen Schallereignis nicht mehr viel gemein.
Peter Carl Goldmark meldete in den Nachkriegsjahren die erste moderne Vinyl-Schallplatte zum Patent an. Die Long Playing Record – kurz LP – brachte 1952 je Seite 23 Minuten Musik ins Haus. Bis heute gibt es Vinyl-Freaks, die den schwarzen Scheiben die Treue halten. Mit der Compact Disc (Digital Audio) begann 1982 die Neuzeit im Tonträgermarkt, der mit DVD-Audio und SACD seinen vorerst letzten Höhepunkt erreicht hat.
War man in den 50ern noch froh, wenn überhaupt ein Ton aus der “Musiktruhe” kam, so stieg die Musikwiedergabe nur wenig später mit riesigen Komponenten und Boxen zum Prestige der Stereo-Zeit auf. Heute wird Ton fast überall in so genannten Heimkinos über bis zu acht verschiedene Kanäle oder über Micro-Anlagen mit zwei Lautsprechern wieder gegeben. Dabei ist “der gute Ton” oft zum komprimierten Dateiformat verkommen. Auch unser Radio ist längst nicht mehr das, was es war. Mit Digital Audio Broadcast steht ein Nachfolger in den Startlöchern, der unseren Ohren Augen machen will. Aber aller Anfang war Mono. Auch wenn heute mit MP3, Digital Surround und ähnlichen Technologien die Neuheiten das Sagen haben.
